Der "WOW-Effekt"
Immer wieder erlebe ich denselben Moment: Wir aktivieren die digitale Belegverarbeitung, verarbeiten die ersten Dokumente – und sofort kommt der große Wow-Effekt. Die Erkennung läuft sauber, Vorschläge passen, viele Belege lassen sich direkt verbuchen.
Und trotzdem nutzen viele Kanzleien und Unternehmen dieses Potenzial nicht.
Warum ist das so? Und vor allem: Wie kommt man endlich ins Tun?

Inhaltsverzeichnis
1. Warum der Einstieg so beeindruckend ist
Sobald die digitale Belegverarbeitung aktiviert ist, zeigt sie sofort ihre Stärke:
Gute OCR-Ergebnisse, passende Buchungsvorschläge und ein Workflow, der nach kurzer Prüfung direkt zur Buchung führt.
Genau dieser schnelle Nutzen macht die geringe Nutzung umso überraschender.
2. Die häufigsten Gründe, warum Anwender trotzdem nicht starten
- Fehlende Sicherheit
Viele fragen sich: „Dürfen wir das überhaupt?“
Oft wird diese Frage jedoch nicht dort gestellt, wo sie hingehört – in der Kanzleileitung.
Dabei lautet die Antwort meistens längst: Ja, bitte nutzen. - Technische Hürden, die keine sind
Die notwendige Dokumentenkategorie (Ein- oder Ausgangsrechnung) sorgt für Unsicherheit.
Dabei ist das in der Praxis schnell geklärt. - Gewohnheiten bremsen
Der Wunsch: Der Mandant soll alles digital liefern.
Die Realität: Die E-Rechnung wird Pflicht – und das Ausdrucken ist weder sinnvoll noch zeitgemäß.
Gewohnheiten müssen sich ändern, bevor man die Vorteile nutzen kann.
3. Der Denkfehler: „Das dauert alles zu lange
Viele glauben, die Einrichtung der digitalen Belegverarbeitung koste viel Zeit – inklusive Stammdatenpflege.
Aber das ist ein Irrtum:
Es ist kein riesiges Einführungsprojekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der nebenbei wächst.
4. Digitalisierung ist ein Prozess, kein Projekt
Wer sagt „Wir haben gerade keine Zeit dafür“, sitzt im Hamsterrad.
Und wer nicht anfängt, bleibt auch darin.
Mit kleinen Schritten starten, Erfahrungen sammeln und Stück für Stück optimieren – das ist der Weg.
5. Praktische Tipps für den Einstieg
-
Kleine Belegmengen testen, dann ausweiten
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Mandanten frühzeitig informieren und mitnehmen
-
Interne Verantwortlichkeiten klären
-
Rückfragen und Unsicherheiten aktiv adressieren
-
Erwartungshaltung realistisch gestalten: Es wird mit jedem Schritt besser
6. Fazit
Die digitale Belegverarbeitung liefert sofort echten Mehrwert – aber nur, wenn man anfängt.
Mit einem einfachen Start lässt sich die Zeitfalle „Wir haben gerade keine Kapazität“ auflösen.
Wie sieht es bei Dir aus?
Nutzt Ihr die Funktionen schon konsequent oder steckt Ihr noch im Hamsterrad?
Wie buchst Du die Belege optimal?
Mit der Digitalen Belegbuchhaltung - so bucht man heute!
Hinweise: Die Beschreibung bezieht sich auf Produkte der hmd-software AG.
Wenn Dir diese Funktion gefallen hat, dann schau doch nach meinen anderen Beiträgen zum #functionmonday oder auch zu den Tipps und Tricks zur Buchhaltung an.
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